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Druckerkalibrierung
Linearisierung (Dichtekorrektur) und ICC-Profile
Für eine verbindliche Farbwiedergabe muss jeder Drucker zunächst linearisiert werden,
das heißt: Alle einzelnen Druckfarben müssen die richtige Maximaldichte und eine gleichmäßige Auftragsdichte
(Gradationsverlauf) aufweisen.
Nach der Linearisierung wird mit entsprechender Messtechnik ein ICC-Profil erstellt, welches den momentanen Farbraum
der Kombination Druckfarbe-Papier beschreibt. Ändern sich Bedruckstoff oder Farbe, muss das Profil neu erstellt werden.
Ändern sich die Druckereigenschaften (Hardware), muss neu linearisiert werden.
Drucker-Farbprofil
Ein Drucker-Farbprofil enthält die Charakterisierung der Druckerausgabe eines
bestimmten Druckers mit einer bestimmten Tinte auf ein bestimmtes Medium mit definierten
Einstellungen. Das Drucker-Farbprofil wird verwendet, um RGB-Bilddaten auf den CMYK-Drucker-
Farbraum umzurechnen.
Ist der Bilddatei kein RGB-Bilddatenprofil zugeordnet, können die Bilddaten nicht konsistent
interpretiert werden. In diesem Fall werden ersatzweise Standardverfahren für die
Bildschirmdarstellung und die Umrechnung in Drucker-CMYK verwendet.
Dichte-Kalibrierung
Die Dichte-Kalibrierung oder Dichtekorrektur dient der Linearisierung der Auftragsdichte der Farben.
Das heißt: über die Dichte-Kalibrierung wird sichergestellt, dass die Auftragsmenge der einzelnen
Farben im Bereich von 0% bis 100% linear zunimmt.
Dichte messen
Mittels eines Densitometers oder Colorimeter misst man die Dichtewerte des Dichtestreifens.
Dann korrigiert man den Verlauf der Dichtekurven manuell im Farbmanagement des Software-RIPs.
Was ist ein ICC-Profil?
Ziel von ICC (International Color Consortium)-Profilen ist es, unabhängig von Plattformen und Applikationen das
Farbmanagement zu realisieren. Dazu wurde vom ICC der CIE L*a*b-Farbraum als farbmetrisches Referenzsystem gewählt.
ICC-Profile sind in einer Datei gespeicherte Definitionen des Farbverhaltens eines bestimmten Gerätes,
eines Bedruckstoffes, einer Druckfarbe oder Tinte.
[ Know How ]
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